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Pfarre Lanzenkirchen

Arbeitskreis Schöpfung


Der Arbeitskreis Schöpfungsverantwortung macht den Schutz der Umwelt zum Thema (Einführung eines Umweltmanagementsystems, Vorträge und Exkursionen, Umweltfest im September, Kräuterspirale bei der Kirche ...)

Ansprechpartner: Christian Zettl (Tel.: 0664/610 12 63)

 

Der gesamte Text der Enzyklika im Original (dt.Übersetzung)

Neue Serie im Pfarrblatt über die Enzyklika (beginnend mit der Nr. 03-2015)

 

Die erste Neugier ist gestillt, die Enzyklika zumindest in Ansätzen gelesen – können wir jetzt wieder zur Tagesordnung übergehen? Nein, sagt Franziskus, im Gegenteil! So wie bisher soll es eben nicht weitergehen.

Das „gemeinsame Haus“ der Schöpfung ist ernsthaft beschädigt. Franziskus appelliert, uns anrühren zu lassen von der Not, die Mensch und Natur trifft. „Wir sind stumme Zeugen tiefsten Unrechts“, hält er uns vor. Die Zerstörung der Ökosysteme, der Klimawandel, der Verlust so vieler Arten, die Wasserverschmutzung, Hunger und Armut von Milliarden Brüdern und Schwestern fordern eine „ökologische Umkehr“ von uns allen.

Die Bewahrung der Schöpfung sei kein „Beiwerk“, sondern gehöre in die Herzmitte unseres Glaubens. Erster Schritt dazu: Eine Gewissenserforschung über unsere „Beziehung zu den Geschöpfen und der Natur“. Das bedeutet auch ein Hinterfragen, woher unsere Nahrungsmittel kommen, wie unsere Flüge die Umwelt zerstören, unter welchen Bedingungen unsere billigen Kleider entstanden sind und so weiter…

Zweiter Schritt: Einen neuen Lebensstil einüben. Von der allgemeinen Empfehlung, „entschleunigter zu leben, genügsamer zu werden“, geht Franziskus über zu ganz konkreten Schritten, die von Müllvermeiden, über Strom sparen und dem achtsamen Umgang mit Nahrungsmitteln bis zur Nutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln reichen.

Drittens: Die Welt braucht neue Menschen! Franziskus traut uns das Gute zu. Wenn wir unsere Selbstbezogenheit durchbrechen, wird es allen besser gehen. Dann entsprechen wir unserer von Gott gegebenen Würde und unserer besonderen Verantwortung.

 

Hemma Opis-Pieber, Sprecherin der kirchlichen Umweltbeauftragten Österreichs

Hand-am-Thermostat-die-umweltberatung-Sabine-SeidlFoto: S.Seidl (die umweltberatung)

Der Mensch braucht Abwechslung, das heißt, es tut uns gut, wenn in unserer Wohnung nicht alle Räume die gleiche Temperatur haben. Küche und Schlafzimmer können kühler sein, WC, Flur und Abstellräume eventuell ungeheizt. Wo man sich sitzend aufhält, soll es ausreichend warm sein.

 

Strahlungswärme wie sie die Sonne oder ein Kachelofen liefert, fühlt sich am angenehmsten an.
Zug durch undichte Fenster und Türen lässt ein unbehagliches Gefühl aufkommen. Da helfen Fensterdichtungen oder ein Klebestreifen mit Bürste am unteren Tür-Rand, um den Spalt zwischen Tür und Boden flexibel abzudichten.


Ein lange gekipptes Fenster lässt die Wände abkühlen. Besser ist es, das Fenster 10 Minuten ganz aufzumachen, damit sich die Raumluft erneuert, aber nicht alles auskühlt.
Wenn man sich im Winter einen Pullover anzieht, kann die Raumtemperatur 2 Grad geringer gehalten werden: Gut für die eigene Geldbörse und für das Klima.
Elke Guttmann

Wenn in den Fugen zwischen den Steinen zu viel wächst, kann man es einfach beim Rasenmähen mit abmähen oder hartnäckigere Pflanzen mit tiefen Wurzeln mit einem Gasbrenner abflämmen. Eine andere Möglichkeit besteht darin, Unkraut mit kochendem Wasser zu verbrühen oder mit einer speziellen Unkrautfugenbürste weg zu bürsten. In größerem Rahmen werden auch Infrarot, Dampf oder Heißluft verwendet.

 

Oder aber Sie betrachten die zarte Schönheit dieser Pflänzchen, die es mit so wenig Lebensraum und Erde zwischen den Steinen aushalten, mit ihrem ganzen Detailreichtum und winzigen Blütchen und erfreuen sich daran. Bei genauerem Hinsehen entpuppt sich so manches "Unkraut" oft als wertvolles "Heilkraut".

 

Bitte verwenden Sie keinesfalls Roundup, Glyfos, Glypho-Unkraut-Ex oder ähnliche Breitbandherbizide, da sie laut WHO krebserregend sind, also für Mensch und Tier direkt gesundheitsschädlich, und sich auch schon in Grundnahrungsmitteln wie Mehl, Zucker, Haferflocken, Mais und Soja und im Trinkwasser befinden. Wenn diese Mittel vom nächsten Regen abgeschwemmt werden, vernichten sie im Bach oder Teich jegliches Leben.

bluehende saatgutmischung

Vielfalt pflanzen - Bienen schützen (Foto: die umweltberatung)

Wildblumen oder die alten Bauerngartenpflanzen ergeben ein buntes Blumenbeet, in dem von Frühling bis Herbst immer etwas blüht. Zur Freude der Honigbienen, Hummeln und anderen Wildbienen, der Käfer und Schmetterlinge. Solche Pflanzen sind z.B. am 1.Mai 2015 beim Pflanzentauschmarkt im Rahmen des Weltladenfestes erhältlich.
Keine Nahrung bieten hochgezüchtete Sorten und gefüllte Blüten wie Pelargonien, Begonien oder gefüllte Tagetes. Blüten der heimischen Sträucher hingegen versorgen unsere Insekten schon früh im Jahr, ihre Beeren geben unseren Vögeln und Kleintieren Futter. Hecken aus heimischen Wildsträuchern bieten Vögeln Unterschlupf, und auch Kröten, Igeln, Spitzmäusen, Laubfröschen u.a. Viel Spaß beim Beobachten! Die Zwiebel der Frühlingsblumen (Krokus, Schneeglöckchen, Tulpen) kann man zwischen die Herbstblumen pflanzen.
Ausführliche Informationen beim "Natur im Garten"-Telefon 02742/74 333 oder unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Artikel: Vielfalt pflanzen - Bienen schützen

Im Rahmen der Lanzenkirchner und Föhrenauer Umwelt-Pfarr-Initiative (FLUPI) wurden bisher bereits viele Ideen gesammelt und 2014 auch schon konkrete Maßnahmen ergriffen.

Einerseits ging es um gesetzlich durchzuführende Überprüfungen und Maßnahmen zur Erhöhung der Sicherheit („Rechts- und Sicherheitscheck“ im Rahmen des Umweltmanagementprogramms EMAS), andererseits um konkrete ökologische Verbesserungen, die (teils versuchsweise) bereits umgesetzt werden konnten.

Hier einige bereits umgesetzte Maßnahmen:    

      - Erste Hilfe KästenLuster
      - Abgang Bühnenzimmer Pfarrheim          
      - Austausch FI Schalter
      - Austausch Leuchtmittel
      - Beleuchtung Pfarkanzlei
      - Sanierung Kirchturmstiege
      - Erfassung Energieverbrauch
      - Aufstiegshilfen
      - Ankauf Infrarotheizelement

                                                                                  

                                                                                         LEDs im Probebetrieb in der Pfarrkirche

 

 

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Foto: "die umweltberatung"/Würthner

Kompaktwaschmittel sind Konzentrate, reinigen wie „normale“ Waschmittel und genausoviel Wäsche wie Großpackungen, sind also genauso billig wie diese. Sie haben den Vorteil, dass sie weniger Füllstoffe enthalten und daher unsere Gewässer  nicht „versalzen“.

Noch schonender für die Umwelt ist das Baukastensystem. Es besteht aus einem Basiswaschmittel aus Tensiden, die den Schmutz aus der Faser lösen. Bei hartem Wasser gibt man Wasserenthärter dazu und für weiße Wäsche etwas Bleichmittel.

Eine natürliche Alternative bieten Waschnüsse - asiatische Baumfrüchte, deren Schalen Seifenstoffe enthalten. Man legt 5 in einem Stoffbeutel verpackt direkt in die Waschtrommel – sie sind mehrmals verwendbar. Bei Buntwäsche reinigen sie gut, Flecken müssen vorbehandelt werden. Für Weißwäsche kann man Bleichmittel dazugeben.

Liste umweltfreundlicher Waschmittel im Internet: Waschmittel-Datenbank

Bei den Dosierangaben nehmen die Hersteller starke Verschmutzung und mittelhartes Wasser an. Daher bei normal schmutziger Wäsche: Dosierung für leicht verschmutzte Wäsche wählen!
Die Waschmaschine sollte, außer bei Fein- und Wollwäsche, immer voll beladen werden. Vorwaschprogramme sind durch die verbesserten Waschmittel bei normal verschmutzter Wäsche unnötig.
Richtige Temperatur wählen: Waschen mit 40° C braucht nur halb so viel Energie wie ein Waschgang mit 60°. Die modernen Waschmittel sind für 40-60° ausgelegt. Außer Leibwäsche und Weißem kann man alles mit 40° waschen.
Manchmal reicht auch Lüften - die Wäsche einen Tag ins Freie zu hängen (v.a. bei Naturfasern wie Wolle und BW). Wenn man die Gelegenheit hat, die Wäsche im Freien trocknen zu lassen, riecht sie nachher auch ohne umweltbelastende Duftstoffe im Waschmittel gut und man spart den Strom für den Wäschetrockner. Auch ein Lavendelsäckchen oder eine duftende Seife im Wäschschrank verhelfen zu angenehmem Duft.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

  

 

 

 

Gottesdienste
 
Lanzenkirchen
Mo   18:30
Di    06:45
Mi    18:30
Do   06:45
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Fr   18:00
So  08:30
 
Schleinz
Sa vor dem 
2. So im Monat

17:00