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Pfarre Lanzenkirchen

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Foto: "die umweltberatung"/Würthner

Kompaktwaschmittel sind Konzentrate, reinigen wie „normale“ Waschmittel und genausoviel Wäsche wie Großpackungen, sind also genauso billig wie diese. Sie haben den Vorteil, dass sie weniger Füllstoffe enthalten und daher unsere Gewässer  nicht „versalzen“.

Noch schonender für die Umwelt ist das Baukastensystem. Es besteht aus einem Basiswaschmittel aus Tensiden, die den Schmutz aus der Faser lösen. Bei hartem Wasser gibt man Wasserenthärter dazu und für weiße Wäsche etwas Bleichmittel.

Eine natürliche Alternative bieten Waschnüsse - asiatische Baumfrüchte, deren Schalen Seifenstoffe enthalten. Man legt 5 in einem Stoffbeutel verpackt direkt in die Waschtrommel – sie sind mehrmals verwendbar. Bei Buntwäsche reinigen sie gut, Flecken müssen vorbehandelt werden. Für Weißwäsche kann man Bleichmittel dazugeben.

Liste umweltfreundlicher Waschmittel im Internet: Waschmittel-Datenbank

Bei den Dosierangaben nehmen die Hersteller starke Verschmutzung und mittelhartes Wasser an. Daher bei normal schmutziger Wäsche: Dosierung für leicht verschmutzte Wäsche wählen!
Die Waschmaschine sollte, außer bei Fein- und Wollwäsche, immer voll beladen werden. Vorwaschprogramme sind durch die verbesserten Waschmittel bei normal verschmutzter Wäsche unnötig.
Richtige Temperatur wählen: Waschen mit 40° C braucht nur halb so viel Energie wie ein Waschgang mit 60°. Die modernen Waschmittel sind für 40-60° ausgelegt. Außer Leibwäsche und Weißem kann man alles mit 40° waschen.
Manchmal reicht auch Lüften - die Wäsche einen Tag ins Freie zu hängen (v.a. bei Naturfasern wie Wolle und BW). Wenn man die Gelegenheit hat, die Wäsche im Freien trocknen zu lassen, riecht sie nachher auch ohne umweltbelastende Duftstoffe im Waschmittel gut und man spart den Strom für den Wäschetrockner. Auch ein Lavendelsäckchen oder eine duftende Seife im Wäschschrank verhelfen zu angenehmem Duft.