Am Heiligen Abend beginnt mit der Krippenfeier am Nachmittag  die festliche Zeit. In der vollbesetzten Kirche wurde die zuerst Herbergsuche nachgestellt.
Das Jesukind wurde auf Stroh in die große Krippe beim Altar gelegt. Den Abschluss bildete das Lied „Kling Glöckchen“, bei jedem klingeling läuteten alle Kinder mit Glöckchen.

In Lanzenkirchen und Föhrenau feierten wir um 22:00 die Mette, die Geburt Jesu, mit besonderer Musik durch Kirchenchor und Generationenchor. Schon eine halbe Stunde vorher wurden wir mit Weihnachtsliedern eingestimmt.  Der Schneefall bereicherte den Eindruck des Besonderen, schenkte uns wieder mal „Weiße Weihnachten“.

Der Christtag, der Geburtstag des Herrn wird besonders festlich durch die Mitwirkung zweier erwachsener Ministranten und der Unterstützung durch den Kirchenchor. An der Kirchentür erhielt noch jeder eine Karte mit Krippe. Das erinnert uns daran, dass der allmächtige Gott aus Liebe zu uns ein hilfloser Mensch wird, um uns zu erlösen, den Weg zum Vater zu zeigen. Gott schenkt Jesus, daher beschenken auch wir einander.

Die Jahresschlussmesse am Festtag des heiligen Papstes Silvester beendete ein ereignisreiches Kirchenjahr mit vielen Taufen und Begräbnissen, Hochzeiten und leider auch Austritten.

Wir sind dankbar in unserem Ort eine lebendige Pfarre zu erleben. Die Kirche, von Jesus gegründet auf schwachen Menschen, wie den Heiligen Petrus, wird auch heute von Menschen gebildet und geleitet. Kirche, das sind die Gläubigen, nicht das Gebäude und nicht nur die Struktur.
Gläubige stehen in enger Beziehung mit Gott, mit Jesus und wissen auch um die eigenen Fehler. Sie wissen, die katholische Kirche ist kein Verein, sondern sie spendet uns die Sakramente, das sind die Gnadengaben Gottes. Dazu brauchen wir die Priester und die Kirche Gottes, also die Gemeinschaft der Glaubenden!